833 High End Trioden Röhrenverstärker (Eigenbau!!)

Technische Daten:
Ausgangsleitung 100W RMS
Endröhren: 833 High End Triode
Schaltung: Class A Single Ended  
Treiberstufe: 2* EL34 (6L6 möglich, weniger Leistung)
Vorstufe. 6N3-p

Röhrengleichrichter für Hochspannung: PY500A

Stromverbrauch: 600W

 

Weitere Daten:
Anodenspannung: Endröhren: Ua= 2200V (Ub= 2250V)
Anodenspannung. Treiberstufe: Ua= 900V
Treiberstufenschaltung: SRPP-EL34-Treiber
Anodenspannung Vorstufe und Aussteuerungsanzeige:  Ua= 350V
Anzeigeröhre: EM800 (Magisches Band)

Siebkapazität: Je Endröhre ca. 500.000uF für 10V
Siebkapazität Anoderspannung Endröhren: 15uF vor der Siebdrossel, 220uF danach

Siebdrossel: 6-10H 250mA
Gittervorspannung ca. –50V
Ausgangsübertrager: Ra=10Kohm
Lautsprecher-Anschlussimpendanz: 8 Ohm

Klangeigenschaften:
Weicher Triodenklang mit kräftigen Leistungsreserven. Weitaus besser mit noch mehr Leistungsreserven als der Triodenklang der 845. Durch Siebkette (500.000 uF Kapa)auch hier völlig brummfrei. Die Gegenkopplung wurde wegen dem schon niedrigen Verzerrungsverhalten der Trioden knapp gehalten. Durch den Monoblockaufbau keine Kanalbeeinflussung und gute Trennschärfe.


Weitere Aufbaudetails:
Gittervorspannungseinstellung für beide Endröhren getrennt möglich.

Bei dem Aufbau des Verstärkers sollte man auf ein gut isoliertes Anodenspannungskabel für die 833 achten (2200 Volt!!). Das Hochspanungskabel sollte eine noch bessere Abisolierung als das Kabel für den 845er Verstärker haben. Statt der EL34 sind auch 6L6 in einer SRPP-Schaltung einsetzbar!

Zur Beschaffung der Verstärkerplatine: Die gesamte Schaltung wurde bis auf die Vor- und Treiberstufenplatine und der Netzteil-Elkoplatine auf Lötleisten frei verdrahtet. Die Platine mit der Vor-/Treiberstufe wurde selbst entwickelt. Für die hohe Treiberspannung war eine Neuentwicklung einer stärkeren SE-Trioden-Treiberstufe unerlässlich!

Details sind der Versuchs-/Projektseite zu entnehmen. UPDATED!!

Vorstellung EL34-SRPP-Treiberstufe NEU!!


Ratschläge für den Nachbau eines Röhrenverstärkers:

Vorsicht!!

Von einem Nachbau dieses Verstärkers ist wegen seiner hohen Anodenspannung abzuraten, es besteht Lebensgefahr.


Gehäuse sollte ausreichend Platz für die Kabel und Platinenbefestigung  bieten. Bei der Heizung der Vor und Treiberstufen eine Heizung mit Gleichspannung bevorzugen.
Die Gegenkopplung sollte bei Triodenverstärkern leicht bis mäßig ausfallen, da die Trioden zu eher geringen Verzerrungen neigen.   
Sendetrioden - Röhrenverstärker sollten bei Gleichspannungsheizung der Endröhren eine Polungsumschaltung für die Röhrenheizung enthalten, um  die Lebensdauer der Kathoden zu steigern. Für die Anodenspannung der Endröhren ist es meines Erachtens empfehlenswert eine Röhrengleichrichtung zur langsam anlaufenden Anodenspannung zu installieren.
Bei Röhrengleichrichtung auf die vorgeschriebene Ladekapazität achten. Die Kapazität der Ladeelkos darf den Tabellenwert bei Gleichrichterröhren nicht überschreiten. Von mir wurde ein Wert von ca. 15uF verwendet.
Die Ruhestromeinstellung sollte für eine längere Lebensdauer bei 80 – 90% des maximal zul. Stromes angesetzt werden.
 

Schaltbild 833 Trioden Verstärker mit EL34-SRPP-Treiber:

833_Amp_small_EL34_SRPP

Schaltbild anklicken für größere Darstellung !!

 

Netzteilschaltung für beide Verstärkerschaltungen:

833_Netzteil_small

Schaltbild anklicken für größere Darstellung !!

 

 

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